Seid ihr stolzer Besitzer eines Smartphones? Dann werdet ihr höchstwahrscheinlich auch mobiles Internet haben, denn ein Smartphone ohne mobiles Internet ist wie New York ohne die Freiheitsstatue – einfach unvorstellbar.

Mobiles Internet

Und das spiegelt sich auch in den Statistiken wieder. Laut dem amerikanischen IT-Riesen Cisco lag die mobile Internetnutzung im Jahre 2014 bei 2,5 Exabyte weltweit. Für alle die jetzt sagen, dass das schon nach unglaublich viel klingt, kann ich nur sagen: Das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Ein Jahr später hat sich die Nutzung nämlich schon auf 4,2 Exabyte fast verdoppelt! Und die Zukunftsaussichten halten noch mehr parat. Im Jahre 2019 soll sich das Volumen laut Prognosen von Cisco nämlich auf unglaubliche 24,2 Exabyte vergrößern! Und für alle die sich jetzt unter dem Begriff Exabyte nichts vorstellen können, außer, dass es unfassbar viel sein muss: Das sind umgerechnet 25480396,28 Terabyte!

Aber woran liegt es denn, dass wir auf einmal viel mehr unterwegs surfen? Die Bedingungen unter denen wir mobil surfen haben sich natürlich rapide verbessert. Wer sich einmal an die Zeit erinnert, in denen es noch Handys gab, die eher aussahen wie ein Bauklotz, der weiß auch, dass es damit nicht im entferntesten Spaß gemacht hat zu surfen. Erstens, weil man auf dem Bildschirm, der heute dem eines Radioweckers ähnelt, nichts erkennen konnte und zweitens, weil die Netzabdeckung mehr als dürftig und Ladezeiten gruselig lange waren. Zusätzlich zu allem Übel kostete die mobile Nutzung damals auch noch ein kleines Vermögen.

Heute sieht es mit Surf-Flatrates ganz anders aus. Die Handys sind groß und haben hochauflösende Bildschirme, Ladezeiten und Prozessor sind wesentlich schneller – es macht also einfach Spaß, ist immer und überall möglich und mittlerweile durchaus für jeden erschwinglich.

Also Aufwachen und nichts wie los zu eurem Mobilfunk-Anbieter, falls ihr noch ganz Old-School surft.

 

Ich kann mich diesem Thema ja auch nicht entziehen. Das Thema Safe Harbor möchte ich doch auch kurz mal aufgreifen. Es wurde schon etliches darüber berichtet und prinzipiell auch schon alles darüber gesagt, Mein Senf muss aber auch noch dazu!

Für die, die davon noch nichts gehört haben. Der europäische Gerichtshof hat das so genannte Safe-Harbor-Abkommen für ungültig erklärt. Das war ein Abkommen zwischen den USA und der EU, das es z.B. Firmen erlaubt hat einfach mal die Daten aller Nutzer in den USA zu speichern. Und die Regierung in den USA darf ja bekanntlich rechtlich abgesegnet auf alle personenbezogenen Daten, die in den USA gespeichert werden, zugreifen.

An sich ist das ja eine gute Sache. Die Datenschutzrichtlinien in Europa sind viel höher als in den USA. Sollen die europäischen Unternehmen nur mal alle Daten in Europa speichern. Wer z.B. einen Webfilter über die Cloud bei einem europäischen Unternehmen bezieht kann sich nun sicher sein, dass seine Daten auch in Europa gespeichert werden. Doch hat das vielleicht auch negative Auswirkungen? Darüber habe ich so gut wie keine Artikel gelesen.

Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass US Unternehmen die Daten halt gar nicht mehr in Europa speichern. Was zu Folge hat, dass wir hier auf bestimmte Services nicht mehr zugreifen können oder, wenn die Daten in Deutschland gespeichert werden, dass der Service hierzulande teurer wird. Zudem, was heißt eigentlich in "Deutschland speichern". Sollte die Datenspeicherung nämlich bei einem Tochterunternehmen eines US-Amerikanischen Unternehmen handeln, dass bringt vielleicht die Ganze Safe-Harbor-Auflösung nichts. Denn die US-Behörden können sich einfach auf den Patriot Act berufen und der schließt bei der Datenherausgabe auch Tochterunternehmen von US-amerikanischen Unternehmen ein, Egal wo diese sich befinden.

Ich habe zufällig ein echt abgefahrenes Gadget entdeckt, Es nennt sich "Storytelling Device". Ja, genau, ich dachte das Selbe - echt toller Name. Da haben sich die Marketing-Verantwortlichen mal richtig ins Zeug gelegt. Neben diesem tollen Namen kann das Gadget aber tatsächlich auch noch  was. Mit dem "Ding", welches aussieht eine eine Spielfigur aus "Mensch ärger dich nicht", kann man über die Cloud mit anderen Menschen kommunizieren. Vorausgesetzt natürlich, dass diese auch so ein "Ding" haben. Über die Cloud bedeutet hier, dass man eine Sprachnachricht in das Teil reinsprechen kann, das Audio-File dann in der Cloud gespeichert wird und von anderen mit so einem Teil dann abgerufen werden kann.

Am Anfang dachte ich: "Das brauch keiener". Bei näherem Überlegen fand ich dann doch Gefallen an dem Teil. Es sieht niedlich aus und ist gerade für Kinder ein echt cooles Ding. Man kann es überall hin mitnehmen und beispielsweise seiner Großmutter, die 1000km weit weg wohnt eine Nachricht hinterlassen. Oder der Opa kann seiner Enkelin eine Gute-nacht-Geschichte senden. Die Idee kann funktionieren. Mal sehen, wie lange die Website online ist.

 

storyhome-device-functions

Ich sage nein! Nein zu den Platzhirschen unter den Online-Speicher Anbietern. Ich mein, Dropbox hat gefühlt jeder. OneDrive und Google Drive der Rest. Naja, zumindest fast. Neben den drei genannten Online Speichern gibt es unzählige kleine Anbieter. Und das ist meiner Meinung nach richtig so. Denn die drei "Großen" bieten oft nicht das, was die Kleinen bieten. Okay, was Bedienung und Einbindung in den Alltag angeht, vor allem für Privatkunden, sind die Online Speicher der Großen nicht zu schlagen. Gerade Google Drive bietet in Kombination mit den ganzen anderen Google Services, wie Google Calc oder Docs einen mega Service. Prinzipiell eine eigene kostenlose Office Suite. Hinzu kommt, dass man bei Google nun nicht mal mehr Speicherplatz für Bilder verbraucht. Mit Google Fotos kann ich nun alle, ja echt alle meine Fotos online speichern, Und ich zahl da nichts dafür,

Zahlen und Kosten. Darum soll es eigentlich in diesem Beitrag gehen. Es soll ja Menschen und vor allem Firmen geben, die wollen ihre Daten sicher speichern. Also auch verschlüsselt. Am Besten noch Ende zu Ende verschlüsselt und in Deutschland. So, wie z.B. bei diesem verschlüsselten Online Speicher aus Deutschland. Hornetdrive -  dafür muss man allerdings zahlen. Und zwar für 10GB 2,38€ im Monat. Und genau hier steigen etliche Menschen wieder aus. Auf der einen Seite wollen Sie ihre Daten sicher speichern, auf der anderen aber kein Geld dafür ausgeben, Liebe Leute, umsonst gibt es halt nichts.

2,38€ im Monat. Was bitte ist das? Dafür bekommt man 1 Bier im Lokal oder 2,5 Kugeln Eis oder ein lecker belegtes Brötchen oder eine Fahrt mit der Straßenbahn. Mal im Ernst: Über so viele Ausgaben im Alltag macht man sich keine Gedanken. Aber wenn man etwas mehr als 2€ für seine Datensicherheit im Monat berappeln soll, geht man doch lieber zu den Anbietern wo es kostenlos ist. Kostenlos ist es dort allerdings bestimmt nicht liebe Leute. Ihr zahlt dort nämlich mit euren Daten. Also genau das, was vielen Wichtig erscheint.